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Googles neuestes Suchmaschinen-Feature steht kurz vor dem Release: Das so genannte SearchWiki wird einen neuen Schwung in die beliebte Suchmaschine bringen. Das Feature wurde nun mehrere Monate lang getestet und soll dem Benutzer das Gefühl vermitteln, Macht über die Suchergebnisse zu bekommen.

Genauer gesagt wird SearchWiki ermöglichen, dass man seine Suchergebnisse bewerten, kommentieren, hinzufügen und löschen kann. Auch wird man öffentliche Kommentare von anderen Usern zu sehen bekommen, genauso wie deren Lösch- oder Rankingverhalten.

 

 

Google Searchwiki in der Beta für US-User

 

SearchWiki wird zunächst eine zweite Möglichkeit zur bisherigen Suchergebnisliste mit sich bringen, doch kann man schon jetzt darüber spekulieren, wann diese beiden verschiedenen Ergebnislisten zu einer einzigen vereint werden!

Falls es zu dieser Vereinigung kommen sollte stellt sich die Frage: Was passiert dann mit dem geheimnisvollen Ranking-System von Google? Wird der User in Zukunft allein über die Suchergebnislisten entscheiden? Braucht die Welt dann noch Suchmaschinenoptimierung?

Noch weiß man nicht genau, warum Google dieses Feature auf den Markt bringt. Welchen Vorteil hat Google selbst von diesem eventuell größten Einschnitt der Google Suchmaschine?

Aber letztlich zeigt auch dieser Schritt von Google wieder eines sehr deutlich auf: Am Ende steht Content. Ohne guten und relevanten Content kann man optimieren so viel man will! Daher kann man allem Kunden auch Rahmen von SEO-Projekten immer nur dazu raten, Content, SEO-Maßnahmen und generelle Usability der Seite im Auge zu haben. Den letztlich entscheiden die User mit der Maus über den Erfolg Ihrer Websites.

Ich jedenfalls habe die SearchWiki getestet und finde es zunächst eine nette Spielerei und für den eigenen Google-Account sicherlich sehr nützlich - mehr muss man sehen!

posted by ramon | 0 comments

So langsam wird es immer schwerer eine Analyse-Software für die Unternehmenswebsite zu finden, die nicht bereits in festen Händen einer der großen Suchmaschinen ist. Nach der Akquisition von Urchin durch Google und der Mutation zu Google Analytics und dem Kauf von Deepmetrix durch Microsoft, deren Software seit geraumer Zeit als Microsoft adCenter Analytics versucht vom Google Analytics Kuchen zu naschen, ist nun ein weiterer Analytics-Anbieter vom Markt. Letzte Woche hat Yahoo mitgeteilt, dass man nun IndexTools übernommen habe. Diese Woche nun die Ansage, dass auch Yahoo plant, zukünftig IndexTools kostenlos zur Verfügung zu stellen.

Damit dünnt sich der Markt immer weiter aus und es bleibt die Frage, ob das für den Firmenkunden eine positive Entwicklung ist. Viele unserer Kunden lehnen die Nutzung von Google Analytics aus diversen Gründen ab und setzen lieber auf eine eigenständige Lösung.

Bei ecomplexx sehen wir Google Analytics und Microsoft adCenter Analytics als Angebote, die insbesondere im Zusammenhang mit SEM-Aktivitäten in den Networks großen Sinn machen und natürlich als kostenloses Tool einen weiteren Blick auf die eigene Website ermöglichen.

Darüberhinaus setzen wir aber als WebTrends-Partner auf die deutlich größeren und flexibleren Möglichkeiten der WebTrends-Lösungen. Wer individuelle Reports und Integration von verschiedensten Quellen benötigt bekommt mit WebTrends das flexiblere Toolkit an die Hand.  Und die Daten bleiben in Ihrer Hand - gerade bei Anwendungen Behind-The-Firewall ein wichtiger Faktor!

Webtrends Partner
Gerne stehen wir mit unserer Expertise und Erfahrung im Bereich Web Analytics zur Verfügung - sprechen Sie uns einfach an!

posted by christoph | 0 comments

Ob es die Zukunft des Suchens ist, kann ich noch nicht sagen, aber letzte Woche bekam ich eine Einladung für die Private Beta von searchme: (http://searchme.com), eines Start-ups, das mit einer neuen, grafischen Suche an den Start geht.

Wie bei Apples Cover-Flow in iTunes oder auf dem iPhone kann man hier die Suchergebnisse direkt sehen und mit der Maus oder den Pfeiltasten durchsurfen. Das spart viel Zeit, macht viel mehr Spaß als bei Google und man kann sich tatsächlich deutlich besser orientieren, sieht man doch alle Suchergebnisse bereits bevor man die eigentlichen Seiten aufruft.

Drei weitere Sachen finde ich aber fast interessanter: Zum einen bringt searchme: die gute alte Kategorie wieder zurück. Nach Eingabe des Suchbegriffes werden zunächst Kategorien angezeigt, in denen der Suchbegriff gefunden wurde. Das präzisiert die Suche ungemein. Schluss mit dem blöden Listen scrollen bei Google - endlich direkt zielsicher ans Werk!

Der andere Aspekt ist, dass durch das visuelle Interface ganz neue Werbeformen möglich werden. Angeblich eine der Zielrichtungen, die auch searchme: im Auge hat.

Last not least: Technisch basiert searchme: auf Adobe's Flex-Technologie und zeigt, was man damit alles anstellen kann. Auch ecomplexx setzt ja bereits seit langem auf Flex und ist als Silver Partner von Adobe einer der führenden Flex-Partner in Europa.

 

 
Ach ja - und eines darf man nicht vergessen: serchme: hat nach Auskunft von CrunchBase (http://www.crunchbase.com/) bereits schlappe 31 Millionen Dollar an VC-Gelder eingesammelt. Damit kann man schon einiges anstellen - auch wenn das für die übermächtigen Kollegen von Google natürlich nur Peantus sind.
 
Schauen wir also, was aus der Zukunft des Suchens wird. Man darf gespannt sein!
posted by christoph | 2 comments

Nachdem Google vor einiger Zeit die neue Benchmark-Funktion als Beta-Version gelauncht hat, haben wir nun erste Ergebnisse aus dieser neuen Funktion analysiert und getestet und siehe da, dass Ergebnis ist sehr nett für ecomplexx...

Im Google Analytics Benchmark schneidet die neue ecomplexx-Website im Vergleich deutlich besser ab, als andere Websites im Bereich "Web-Design und -Entwicklung".

Exemplarischer Benchmark der ecomplexx.com gegen andere Websites der gleichen Branche

Das beruhigt Laughing! Nun fragt aber der kritische Beobachter zu Recht, wie denn diese Daten eigentlich von Google ermittelt werden und was der Benchmark letztlich taugt. 

Nach eigenen Aussagen von Google wird eine Benchmark-Kategorie (in unserem Fall "Internet-Design und -Entwicklung") erst dann angeboten, wenn mindestens 100 Google Analytics Konten vergleichbarer Unternehmen in vergleichbarer Größe zur Verfügung stehen. Google unterscheidet dabei zwischen kleinen, mittleren und großen Unternehmen.

Ruft man den Benchmark auf, so wird man zunächst gegen alle Websites vergleichbarer Größe gemessen. Über das Menü "Kategorieliste öffnen" kann man dann aus mehreren dutzend verschiedener Kategorien einen Benchmark auswählen. Man kann also seine eigene Seite durchaus auch gegen den Benchmark "Haustiere" oder "Kampfsport" antreten lassen. Wenn's denn hilft!

Was bleibt ist die Frage nach dem Sinn und dem Nutzen.

Das sehe ich durchaus ambivalent: Zum Einen ist es natürlich interessant zu sehen, wie andere Website darstehen. Das ist wie die alte Suche nach dem Gehalt des Büronachbarn im Intranet. Zum anderen ist die Aussagekraft auf Grund der fehlenden Hintergrundinformationen und Transparenz natürlich bescheiden.

Ich denke, dass der Google Analytics Benchmark ein weiteres kleines Mosaikstückchen in einem umfassenden E-Checkup sein kann, den wir bei ecomplexx als Grundlage eines strategischen Planungsprozesses für all unsere Kundenprojekte erstellen. Dabei versuchen wir ein möglichst umfassendes Bild der Website zu erstellen. Dazu zählen Analytics-Daten (möglichst aus Google Analytics und Webtrends), eine Webperformance-Messung über Suchmaschinen, Blogs und Web 2.0 Plattformen genauso wie die direkte Befragung der relevanten Kunden- und Nutzergruppen und eine ausführliche Wettbewerbsanalyse. Nur so können wir einen realistischen Benchmark erstellen und unseren Kunden sagen, wo sie in Wirklichkeit mit ihren Online-Aktivitäten stehen.

Wenn Sie Interesse an weiteren Informationen zum Thema E-Checkup haben, stehe ich Ihnen gerne jederzeit zur Verfügung (Christoph Mause +49 214 33017 161).

posted by christoph | 2 comments

Wie immer still und leise wartet dieser Tage Google in Google Analytics mit einem neuen Feature auf: Benchmarking bietet Google Analytics Teilnehmern die Möglichkeit die Leistungsfähigkeit der eigenen Website mit der anderer Websites in der gleichen Branche zu vergleichen. Dazu muss man zunächst seine Daten explizit für die Verwendung im Benchmarking freigeben - klar, kein Benchmarking, ohne dass man seine eigene Daten freigibt.

Anschließend geht Google nach eigenem Bekunden hin und entfernt alle Informationen, die auf die eigene Website hindeuten und erstellt zusammen mit Daten von vergleichbaren Websites einen Benchmark, den man dann im Verhältnis zu seinen eigenen Daten sehen kann. 

 

Google Benchmark

Eigentlich ein wirklich interessantes neues Feature, auch wenn es dazu führen wird, dass die Gegner von Google Analytics noch lauter schreien werden. Aber immerhin: Eine wirkliche Neuigkeit ist ja auch, dass Google die Daten bislang wohl nicht einfach so verwendet hat Wink

Zusammen mit dem Benchmarking kommt demnächst auch eine sehr interessante neue Funktion für alle Adwords-Kunden von Google:  Bereits angekündigt ist eine neue Version des Conversion-Optimierungstools, dass Adword-Anzeigen automatisch auf Basis der erzielten Conversionen optimiert und platziert.

Sobald erste Erfahrungswerte mit Benchmarking vorliegen, werde ich selbstverständlich hier darüber berichten. 

posted by christoph | 0 comments

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