Ob es die Zukunft des Suchens ist, kann ich noch nicht sagen, aber letzte Woche bekam ich eine Einladung für die Private Beta von searchme: (http://searchme.com), eines Start-ups, das mit einer neuen, grafischen Suche an den Start geht.
Wie bei Apples Cover-Flow in iTunes oder auf dem iPhone kann man hier die Suchergebnisse direkt sehen und mit der Maus oder den Pfeiltasten durchsurfen. Das spart viel Zeit, macht viel mehr Spaß als bei Google und man kann sich tatsächlich deutlich besser orientieren, sieht man doch alle Suchergebnisse bereits bevor man die eigentlichen Seiten aufruft.
Drei weitere Sachen finde ich aber fast interessanter: Zum einen bringt searchme: die gute alte Kategorie wieder zurück. Nach Eingabe des Suchbegriffes werden zunächst Kategorien angezeigt, in denen der Suchbegriff gefunden wurde. Das präzisiert die Suche ungemein. Schluss mit dem blöden Listen scrollen bei Google - endlich direkt zielsicher ans Werk!
Der andere Aspekt ist, dass durch das visuelle Interface ganz neue Werbeformen möglich werden. Angeblich eine der Zielrichtungen, die auch searchme: im Auge hat.
Last not least: Technisch basiert searchme: auf Adobe's Flex-Technologie und zeigt, was man damit alles anstellen kann. Auch ecomplexx setzt ja bereits seit langem auf Flex und ist als Silver Partner von Adobe einer der führenden Flex-Partner in Europa.
Ach ja - und eines darf man nicht vergessen: serchme: hat nach Auskunft von CrunchBase (
http://www.crunchbase.com/) bereits schlappe 31 Millionen Dollar an VC-Gelder eingesammelt. Damit kann man schon einiges anstellen - auch wenn das für die übermächtigen Kollegen von Google natürlich nur Peantus sind.
Schauen wir also, was aus der Zukunft des Suchens wird. Man darf gespannt sein!
Nachdem Google vor einiger Zeit die neue Benchmark-Funktion als Beta-Version gelauncht hat, haben wir nun erste Ergebnisse aus dieser neuen Funktion analysiert und getestet und siehe da, dass Ergebnis ist sehr nett für ecomplexx...
Im Google Analytics Benchmark schneidet die neue ecomplexx-Website im Vergleich deutlich besser ab, als andere Websites im Bereich "Web-Design und -Entwicklung".
Exemplarischer Benchmark der ecomplexx.com gegen andere Websites der gleichen Branche
Das beruhigt
! Nun fragt aber der kritische Beobachter zu Recht, wie denn diese Daten eigentlich von Google ermittelt werden und was der Benchmark letztlich taugt.
Nach eigenen Aussagen von Google wird eine Benchmark-Kategorie (in unserem Fall "Internet-Design und -Entwicklung") erst dann angeboten, wenn mindestens 100 Google Analytics Konten vergleichbarer Unternehmen in vergleichbarer Größe zur Verfügung stehen. Google unterscheidet dabei zwischen kleinen, mittleren und großen Unternehmen.
Ruft man den Benchmark auf, so wird man zunächst gegen alle Websites vergleichbarer Größe gemessen. Über das Menü "Kategorieliste öffnen" kann man dann aus mehreren dutzend verschiedener Kategorien einen Benchmark auswählen. Man kann also seine eigene Seite durchaus auch gegen den Benchmark "Haustiere" oder "Kampfsport" antreten lassen. Wenn's denn hilft!
Was bleibt ist die Frage nach dem Sinn und dem Nutzen.
Das sehe ich durchaus ambivalent: Zum Einen ist es natürlich interessant zu sehen, wie andere Website darstehen. Das ist wie die alte Suche nach dem Gehalt des Büronachbarn im Intranet. Zum anderen ist die Aussagekraft auf Grund der fehlenden Hintergrundinformationen und Transparenz natürlich bescheiden.
Ich denke, dass der Google Analytics Benchmark ein weiteres kleines Mosaikstückchen in einem umfassenden E-Checkup sein kann, den wir bei ecomplexx als Grundlage eines strategischen Planungsprozesses für all unsere Kundenprojekte erstellen. Dabei versuchen wir ein möglichst umfassendes Bild der Website zu erstellen. Dazu zählen Analytics-Daten (möglichst aus Google Analytics und Webtrends), eine Webperformance-Messung über Suchmaschinen, Blogs und Web 2.0 Plattformen genauso wie die direkte Befragung der relevanten Kunden- und Nutzergruppen und eine ausführliche Wettbewerbsanalyse. Nur so können wir einen realistischen Benchmark erstellen und unseren Kunden sagen, wo sie in Wirklichkeit mit ihren Online-Aktivitäten stehen.
Wenn Sie Interesse an weiteren Informationen zum Thema E-Checkup haben, stehe ich Ihnen gerne jederzeit zur Verfügung (Christoph Mause +49 214 33017 161).
Good News für Rich Internet und interaktives Web! Die finalen Versionen von Adobe AIR und Adobe Flex 3 sind ab sofort verfügbar. Beide Technologien sind zentrale Bausteine von Adobes umfassender Rich Internet Plattform.
Adobe AIR markiert den nächsten Schritt von Rich Internet Anwendungen. Es wird dabei die Dynamik des Webs mit der Performance und Ressourcen des Desktops verbunden. Zusammen mit Adobe Flex und dem Flash Player bildet AIR die Grundlage für Rich Internet Lösungen die es Unternehmen ermöglicht, mehr Usability, Komfort und damit Akzeptanz für Ihre Anwender zu schaffen. Die Adobe RIA Plattform beinhaltet Werkzeuge, Frameworks, Server, Services und Laufzeitumgebungen, die nahtlos miteinander arbeiten und somit die Erstellung beeindruckender User Experience mit großer Reichweite ermöglichen.
Zwei Kollegen aus dem ecomplexx RIA Team waren mit dabei, als Anfang März in Zürich AIR offiziell vorgestellt wurde. Und das wie es sich gehört direkt von den Adobe RIA Evangelisten.
Die Kollegen beim Adobe AIR Camp in Zürich
Ganz neu war alles dann auch wieder nicht, da wir bereits in der einjährigen Beta Phase (damals unter dem Projektnamen "Apollo") bereits erste Erfahrungen gesammelt haben.
Ich hoffe bald an dieser Stelle von ersten Kundenprojekten mit AIR berichten zu dürfen. Nur so viel: Es wird schon fleissig daran gearbeitet!
Bis dahin gibt es zahlreiche Informationen und eine Reihe von Samples unter http://www.adobe.com/products/air/ oder auf http://labs.adobe.com/.
Wie immer still und leise wartet dieser Tage Google in Google Analytics mit einem neuen Feature auf: Benchmarking bietet Google Analytics Teilnehmern die Möglichkeit die Leistungsfähigkeit der eigenen Website mit der anderer Websites in der gleichen Branche zu vergleichen. Dazu muss man zunächst seine Daten explizit für die Verwendung im Benchmarking freigeben - klar, kein Benchmarking, ohne dass man seine eigene Daten freigibt.
Anschließend geht Google nach eigenem Bekunden hin und entfernt alle Informationen, die auf die eigene Website hindeuten und erstellt zusammen mit Daten von vergleichbaren Websites einen Benchmark, den man dann im Verhältnis zu seinen eigenen Daten sehen kann.

Google Benchmark
Eigentlich ein wirklich interessantes neues Feature, auch wenn es dazu führen wird, dass die Gegner von Google Analytics noch lauter schreien werden. Aber immerhin: Eine wirkliche Neuigkeit ist ja auch, dass Google die Daten bislang wohl nicht einfach so verwendet hat 
Zusammen mit dem Benchmarking kommt demnächst auch eine sehr interessante neue Funktion für alle Adwords-Kunden von Google: Bereits angekündigt ist eine neue Version des Conversion-Optimierungstools, dass Adword-Anzeigen automatisch auf Basis der erzielten Conversionen optimiert und platziert.
Sobald erste Erfahrungswerte mit Benchmarking vorliegen, werde ich selbstverständlich hier darüber berichten.
Auch dieses Jahr sind wir wieder zusammen mit unserem Partner RedDot auf der Cebit vertreten - nun aber zum ersten Mal mit dem neuen Namen und unter neuem Logo.
Als führender RedDot Partner Europas und als einer der führenden Dienstleiter im Bereich Rich-Internet Technologien wie z.B. Adobe Flex oder AIR, konnten wir auf der Cebit unseren Kunden einige neue und interessante Ansätze zeigen, wie sich die aktuellen Techologien für die Abbildung effizienter und kundenorientierter Prozesse nutzen lassen. Gerade durch die Interaktivität der Flex-Technologie lassen sich ganz neue Ansätze für die Darstellung von komplexen Informationen wie z.B. Produktkatalogen nutzen.
Für uns eines der Zukunftsthemen ist darüber hinaus Adobes neue AIR Technologie, die es erlaubt interaktive Rich-Internet Applikationen auch offline zu distribuieren. Damit wird endlich der alte Traum von einer eng vernetzen Online-/Offline-Welt möglich. Kollege Nachbauer wird sicherlich demnächst in nachbauer technologies ausführlich auf das Thema eingehen.
Standdienst auf der Cebit hatten dieses Jahr die Kollegin Romana Pühringer aus Wels und Stefan Geiger, der den Vertrieb in Deutschland in der Hand hat. Wie immer: Gute Laune am RedDot-Stand - schließlich wurde letzte Woche endlich auch die Beta der neuen Web Solutions Suite an ausgewählte Partner verschickt! Auch davon werden wir demnächst sicherlich mehr in unserer Blogonovela verliebt in oldenburg berichten!

Partnermanager Uwe Pelzer von RedDot begrüßt den neuen (alten) RedDot Premium Partner ecomplexx mit Handschlag!
Ansonsten ist die Cebit wie immer ein voller Erfolg und unsere neue Kollegin Pühringer hat nun endlich gelernt, "was es heißt, bei Mantei (mit Hund!) zu wohnen" - die Familie Mantei beherbergt uns bereits seit einigen Jahren während der Cebit - definitiv die beste Unterkunft Hannovers mit legendärem Frühstück!

Der manteische Entenhund!
Soviel für's erste von der digitalen Front -
Christoph